Barcelona ist neben Madrid das gefragteste Erasmus-Ziel Spaniens. Wir zeigen, welche Hochschulen die meisten internationalen Studierenden aufnehmen, in welcher Sprache die Kurse tatsächlich stattfinden, wo man wohnt und zu welchem Preis, und mit welchem Monatsbudget du rechnen solltest.
Barcelona beherbergt eine der größten internationalen Studierendengemeinschaften Spaniens, verteilt auf mehrere staatliche und private Hochschulen mit starker Erasmus-Tradition:
Das vollständige Profil jeder Hochschule — Zulassungsnote, Gebühren und Berufsaussichten jedes Studiengangs — kannst du in der Suche von Vocaria vergleichen.
Das ist die Frage, die Barcelona am stärksten von anderen spanischen Städten unterscheidet. An den katalanischen Hochschulen existieren Kurse auf Katalanisch, Spanisch und Englisch nebeneinander, und das Verhältnis schwankt stark je nach Studiengang, Fachbereich und sogar Lehrperson. Als Erasmus-Studierender kannst du in den meisten Fällen beantragen, die Kurse in der spanisch- oder englischsprachigen Gruppe zu belegen, wo es sie gibt — garantiert ist das aber weder für alle Kurse noch für alle Studiengänge.
Empfehlung: Kläre vor der Unterschrift unter das Learning Agreement mit dem Erasmus-Koordinator der katalanischen Hochschule, in welcher Sprache jeder für dich interessante Kurs stattfindet. Das ist der zuverlässigste Weg, um Überraschungen in der ersten Vorlesungswoche zu vermeiden.
Die Miete ist in Barcelona meist der größte Budgetposten — die Stadt hat mit die höchsten Mieten Spaniens. Bei internationalen Studierenden am gefragtesten sind:
Neben der WG sind Studierendenwohnheime und „colegios mayores" eine weitere gängige Option; die Preise enthalten meist Verpflegung und oft organisierte Freizeitangebote. Bewirb dich früh, denn die Plätze sind schnell weg, besonders vor dem Wintersemester.
Die Aufenthaltsformalitäten sind in ganz Spanien gleich und ändern sich nicht dadurch, dass du nach Barcelona gehst — aber du solltest sie vor der Ankunft kennen:
Alle Fristen, Formulare und Gebühren im Detail stehen im allgemeinen Erasmus-Leitfaden für Spanien.
Barcelona hat eines der dichtesten Nahverkehrsnetze Spaniens, betrieben vom Metropolverbund (Metro, Bus, Straßenbahn und FGC), mit vergünstigten Monatsabos für unter 25-Jährige, die deutlich billiger sind als Einzelfahrscheine. Für kurze Strecken ist das städtische Bike-Sharing eine weitere bei Studierenden beliebte Option — für die Anmeldung werden allerdings meist die Meldebescheinigung oder die NIE verlangt, je nach aktuellem Betreiber.
Barcelona gehört neben Madrid zu den teuersten Städten Spaniens für internationale Studierende, wobei die Miete den Hauptposten bildet. Die konkreten Kosten hängen stark vom Viertel, der Entfernung zum Campus und der Art der Unterkunft ab — kalkuliere also mit Puffer, besonders wenn du in den nachfragestärksten Monaten (Juli bis September) suchst.
Da es keine amtliche Statistik speziell für Barcelona gibt, ist der direkte Vergleich mit Madrid der verlässlichste Anhaltspunkt: Preisspanne für ein WG-Zimmer und Gesamtmonatsbudget bewegen sich in ähnlichen Größenordnungen, mit deutlichen Unterschieden je nach Viertel. Konkrete Vergleichszahlen findest du im Erasmus-Leitfaden für Madrid.
Vergleiche Hochschulen in Katalonien und ganz Spanien — Zulassungsnoten, Gebühren und Berufsaussichten — auf Vocaria →
Das hängt von Hochschule, Studiengang und Gruppe ab: An den katalanischen Hochschulen existieren Kurse auf Katalanisch, Spanisch und Englisch nebeneinander, und Erasmus-Studierende können meist spanisch- oder englischsprachige Gruppen wählen, wo es sie gibt. Kläre es vor der Unterschrift unter das Learning Agreement mit dem Erasmus-Koordinator.
Die Universitat de Barcelona (UB), die Universitat Autònoma de Barcelona (UAB), die Universitat Pompeu Fabra (UPF) und die Universitat Politècnica de Catalunya (UPC) sind die staatlichen Hochschulen mit den meisten internationalen Abkommen, dazu mehrere private Hochschulen mit englischsprachigen Programmen.
Barcelona gehört neben Madrid zu den teuersten Städten Spaniens für Studierende, wobei die Miete den Hauptposten bildet. Die konkreten Kosten hängen stark vom Viertel und der Entfernung zum Campus ab.